An des Imperiums Spitze

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Eigene Texte

In dieser Rubrik gibts von nun an eine kleine Auswahl von meinen Texten, die in meinen Augen ganz passabel sind. Man beachte bitte die Entstehungszeit, die jeweils beim Titel steht. Neue Texte werden unten angehängt.
Das Copyright liegt übrigens bei mir, da ich alle folgenden Worte selbst verbrochen habe.

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1) Kurz-Kultur am Wochenende (08.11.2003)

Endlich Wochenende.
Endlich raus aus dem Alltagstrott.
Endlich mal was Anderes sehen wollen.
Endlich kann man ein wenig Kultur erleben.

Dreieinhalb Stunden Fahrt, zwei davon im Stau und eine weitere halbe Stunde im zäh fließenden Verkehr. Bei Ankunft keinen Parkplatz. Man zahlt anschließend entnervt eine Unsumme, nur um der stressigen Parkplatzsuche entfliehen zu können und um auf einer riesigen, hässlichen Betonfläche stehen zu dürfen.
KULTUR?

Egal, weiter geht`s. Erneut eine Unsumme ausgeben, aber diesmal für eine viersprachige Führung durch ein Schloss, von dessen Fassade man wegen dem Gerüst, wegen den Renovierungsarbeiten, gar nichts sieht. Man latscht geschlagene zwei Stunden herum, der Führer leiert sein Programm herunter, zwei Japaner fotografieren trotz Verbots mit Blitzlicht, ein Baby schreit ununterbrochen, wird plötzlich krebsrot und beim Rest der Führung wird man von einem höchst unangenehmen Geruch verfolgt.
KULTUR??

So etwas kann doch jedem mal passieren. Nun ist es Zeit für Kaffe und Kuchen im supernoblen Schlosscafé. Doch da man auch am Montag  vor den Kollegen angeben will, wo man war, kauft man zuvor noch ein paar kleine Souvenirs, für Touristen zum extrateuren Preis. Danach eine „nur“ dreistündige Odysee zurück nach Hause. Dort ärgert man sich dann über den hohen Benzinverbrauch, zappt zum Frustabbau achtmal das Fernsehprogramm rauf und runter, bleibt bei den Sportnachrichten hängen und schläft gegen halb zwei mit dem Gedanken ein, dass man wenigstens etwas für seine Bildung getan hat.
KUL-TUR???

Am Montag Morgen will man stolz vor seinen Kollegen prahlen, schafft es aber nicht mehr, sich an irgendetwas von dem Heruntergespultem des Touristenführers zu erinnern. Beschämt wechselt man das Thema und nimmt sich vor, bei seinem nächsten Wochenendkurztrip besser aufzupassen.
WOHL KAUM....

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2) Durch den warmen Sommerregen (06.04.2004)

Düster.
Die Wolkenschicht möchte kein Ende nehmen.

Ich möchte nur noch weg. Weg von hier.
Ich renne auf den Horizont zu. Und ich renne und renne und werde immer schneller.
Um meinen Frust abzuladen, um meiner Enttäuschung Ausdruck zu verleihen, um meinem Zorn freien Lauf zu lassen.

Die Wolkenschicht über mir öffnet sich und schickt einen starken Regenguss nieder.

Der Regen durchnässt mich völlig, doch es ist mir egal.
Ich muss rennen, hämmert es in meinem Kopf.
Ich stolpere und falle in eine Pfütze. Die Tropfen spritzen auf und springen wild umher. Von einer Hast gepackt stehe ich auf und renne weiter, als ob nichts gewesen wäre.
Ich strauchele wieder, fange mich aber, denn nichts kann mich mehr aufhalten.

Den Horizont werde ich wohl nie erreichen.

Aber es geht mir schon besser.
Erschöpft und lachend lasse ich mich auf eine grüne, nasse Wiese fallen.
Der Regen prasselt nach wie vor unerbittlich auf mich herab. Es ist mir immer noch egal.
Ich atme tief ein und schmecke den Geruch von warmen Sommerregen auf dem nahen Asphalt, den ich daraufhin tief einsauge.
Ich fühle mich wie neu geboren.

Am Horizont ein Sonnenstrahl.

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3) WUT (15.07.2004)

Breitet sich in mir aus.
Entfaltet sich.
Wird immer größer.
Und stärker.
Ist unbezwingbar.

Durchströmt meine Arterien.
Benebelt mein Gehirn.
Staut sich in meinen Venen.
Meine Lippen beben.
Meine Innereien pulsieren.

Sie schreit in meinem Kopf.
Wie ein Fluch.
Lässt sie mich nicht los.
Spukt in meinen Gedanken.
Muss sie ausleben.

Ich habe keine andere Wahl.
Ich muss es tun.
Ich muss schreien.
Ich muss handeln.
Wut.

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4) Für denjenigen, der nicht ist und mir NICHTS DESTO TROTZ nahe steht
(Variante I) (11.11.2004)

Nichts desto trotz
Gegen alle Einschränkungen
Gegen alle Vorschriften.
Es gibt keine Grenzen.

Ja, sei ein Rebell!
Regeln sind da, um sie zu brechen.
Gegen alle Gesetze
Für deine eigenen Ziele.

Lass das Tier in dir heraus,
Zeig Zähne,
Fahr deine Krallen aus.
Du gegen alles und jeden.

Kämpfe,
Du wirst dich durchsetzen
Denn deine Ideen sind entscheidend.
Führe die Revolution an!

Tu das, was sie selbst nicht können.
Sei ihr Vorbild,
Sei ihr Held
Du gegen den Rest der Welt.

Ein Kämpfer
Und nichts desto trotz ein Mensch.
Ein Rebell
Und nicht desto trotz mein Gefährte.
Ein Revolutionär
Und nichts desto trotz mein Unterbewusstsein.

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5) Vampire (finished Nov 2004)
in sincere adoration of the “Vampire Chronicles“ by Anne Rice

Vampire
embodies my darkest desire.
These stories ain´t a lie,
the dark gift you can´t deny.
The madest things you will survive
if you receive eternal life.

When streams of blood flow,
it was Lestat, I know.
Those books are for sure
an addiction with no cure.
Is there any liberation,
oh, how large can be temptation?
Just the author Anne Rice
could know or give advice.

Earth, paradise, the hell,
from somewhere Lestat fell.
I would pay any fee
to know: What is he?
But in your hands is given the solution
so my dear reader comes to his own conclusion.

If you dare,
be aware,
come on, don´t be shy,
just try
and see
what this poem was meant to be...

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6) Spuren (19.02.2005)

Ich möchte Spuren hinterlassen
im Schnee
wie auch im Leben.

Ich möchte nicht
in die Fußstapfen anderer treten.

Ich möchte dies tun,
bis dass der Schnee schmilzt...

Ich werde
Spuren hinterlassen.

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7) Schwur des Hasses (15.06.2006 mit der Grundlage vom 30.04.2006)

Irren ist nur allzu menschlich: Ich dachte, du wärst die einzige Person auf dieser Welt, die mich versteht.

Wo Festigkeit herrschte, wo die Engel den Takt angaben, liegt nun ein endgültiger Abgrund.

Zorn war nie etwas Positives für mich, aber der Hass setzt ungeahnte Kräfte frei.
Ich werde die Büchse der Pandora für dich öffnen.
Ich werde dir die Hölle auf Erden bereiten.
Die Zeit meiner götzenhaften Anbetung ist vorbei. Die Dämonen des Hasses, des Zorns, der Verachtung und der Rache werden diesen Platz von nun an einnehmen.

Deine Sanduhr ist abgelaufen, das Spiel ist aus und vorbei. Dein Ende naht.
Untergehen wirst du, mit all deinen Eigenschaften, ohne dass auch nur ein Staubkorn an dich erinnern wird.



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